Botox

Faltenunterspritzung mit Botox


Falten mit Botox zu behandeln, ist einer der meistgenutzten Wege. Botox, kurz für Botulinumtoxin, ist ein Bakteriengift – es lähmt oder entspannt artifiziell die Nervenzellen bestimmter Muskeln. Besonders die Verminderung tiefer Falten, die durch alltägliches Anspannen spezieller Muskelpartien hervorgerufen wurden, ist ein wichtiges Anwendungsgebiet für Botox. Zu diesen Falten zählen zum Beispiel solche auf der Stirn („Zornesfalten“) oder in der Augenregion („Krähenfüße“).

Bei der Behandlung mit Botox spritzt ein Arzt den Wirkstoff mit geringem Abstand zur betroffenen Hautpartie ein. Das Gift blockiert daraufhin die Muskeln und sorgt für deren Entspannung sowie die deutliche Glättung der Haut. Der Eingriff verläuft hierbei dank der Benutzung besonders dünner Nadeln recht schmerzfrei und kann somit auch ohne Narkose durchgeführt werden. Eine lokale Betäubung ist allerdings trotzdem möglich und kann beim behandelnden Arzt erfragt werden.

Die Behandlung zeigt ihre erste Wirkung bereits nach zwei bis zehn Tagen: Tiefe Falten werden sichtbar gemildert und kleine verschwinden sogar in den meisten Fällen komplett. Die Wirkdauer beträgt etwa ein halbes Jahr, nach Ablauf dessen die Behandlung wiederholt werden kann.

In den allermeisten Fällen und bei fachmännischer Durchführung der Faltenunterspritzung mit Botox sind die einzukalkulierenden Risiken minimal. Kleine Schwellungen oder Rötungen an den Stellen, wo der Arzt die Nadel eingesetzt hat, sind zwar nicht auszuschließen, verschwinden aber in der Regel nach Kurzem von selbst wieder.

Ist der behandelnde Arzt Spezialist für die Faltenunterspritzung mit Botox, so sind Komplikationen wie durch falsche Technik der Injektion oder eine zu hohe Dosierung des Wirkstoffs so gut wie auszuschließen und treten nur in absoluter Ausnahme auf.

Auch die Befürchtung, dass das Gesicht durch die Behandlung erstarrt oder versteift, ist bei fachgerechter Handhabung durch den Arzt in der Regel unbegründet.

Zu beachten gilt es allerdings dennoch, dass der behandelnde Arzt über chronische Erkrankungen, allergische Reaktionen oder die Einnahme von Medikamenten unbedingt informiert werden sollte. Nur so lassen sich Nebenwirkungen minimieren.

Die Behandlung mit Botox ist während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit nicht angeraten. Über weitere Fälle, in denen auf Botulinumtoxin verzichtet werden sollte, informiert im Zweifelsfall der behandelnde Arzt.