Operationen

Kosmetische und ästhetische Operationen

Neben der ambulanten Behandlung von Falten und Unreinheiten gibt es auch andere Wege: zum Beispiel den eines operativen Eingriffs. Über die verschiedenen Möglichkeiten im Gebiet der kosmetischen und ästhetischen Operationen informiert Sie der folgende Überblick.



Mit den im 30. Lebensjahr beginnenden Alterungsprozessen der Haut im Gesicht sinken meist auch die seitlichen Wangenweichteile nach unten ab. Dadurch werden nach unten gerichtete Mundwinkelfalten optisch verstärkt. In manchen Fällen reicht zur Behandlung zum Beispiel das Spritzen von Hyaluronsäure[MN1]  oder eine Transplantation von Eigenfett; in schwereren Fällen ist ein operatives Mundwinkellifting eine brauchbare Alternative mit langfristiger Wirkung.


Mithilfe einer Lidkorrektur wird dem erschlafften Auge wieder ein frischeres und vitaleres Aussehen verpasst. Bei der Operation besteht auch die Möglichkeit, Fettablagerungen am Unterlid abzumildern und dadurch Tränensäcke optisch zu entschärfen. Allgemeine Komplikationen wie Medikamentunverträglichkeit sind zwar nicht komplett, dank des hohen Standards an Sicherheit in der zeitgenössischen ästhetischen Medizin aber zumindest nahezu auszuschließen.


Bei der Lidstraffung werden durch einen operativen Eingriff überschüssiges Hautgewebe sowie ggf. Fett oder Muskulatur entfernt. Faltige oder hängende Augenlider können dadurch merklich gestrafft werden. In aller Regel geschieht die Operation unter lokaler Sedierung und gilt als besonders risikoarm.


Dass die Elastizität der Haut mit den Jahren nachlässt, ist ein ganz natürlicher Prozess. Wer sich mit den damit einhergehenden ästhetischen Veränderungen nicht anfreunden kann, für den gibt es die Möglichkeit, ein Facelifting durchführen zu lassen. Mit einem oberhalb des Ohrläppchens endenden Schnitt wird die Gesichtshaut sukzessive in Richtung dieses Schnitts gezogen und am Ende wieder vernäht. Nach dem Eingriff sollte die Haut mindestens eine Woche geschont werden; manche Schwellungen können auch noch nach zwei bis drei Wochen zu sehen sein.


Beim auch als M-Lift oder Mang-Lift bezeichneten Minilift handelt es sich um einen besonders sanften Eingriff vornehmlich für Patienten um das 40. Lebensjahr. Im Gegensatz zu einem normalen Facelift ist ein Patient nach Durchführung eines Minilifts bereits nach einer Woche wieder voll gesellschaftsfähig; die Methode weist außerdem den Vorteil auf, dass besonders wenig Haut gelöst werden muss und der Minilift so kein Risiko für Gefäße und Nerven darstellt sowie üblicherweise auch keinerlei Narben hinterlässt.


Um speziell das untere Gesichtsdrittel zu straffen, kann eine Methode angewendet werden, die auch im Bereich der minimalinvasiven Methoden aufgelistet ist: die Ultherapy. Sie wird im Bereich des Halses, Kinns und der Wangen angewendet und gilt als besonders schnell wirkend und risikoarm. Üblicherweise verschwindet die im Rahmen der Behandlung entstehende geringfügige Rötung bereits nach einigen Stunden wieder.


Bei einer Straffung des Halses wird der Halsmuskel umgeformt und vernäht, um eine ästhetischere Kontur zu schaffen. Bei der Behandlung ist außerdem das Entfernen überschüssigen Fetts möglich. Das Risiko kleiner, unauffälliger Narben ist bei größeren Eingriffen vorhanden, kann aber zum Beispiel durch ein Ansetzen des Schnitts in der behaarten Kopfhaut teilweise vermindert werden.