Pilz

Hautpilz

Hautpilz ist die umgangssprachliche Bezeichnung für „Dermatomykose“ – eine Erkrankung, die durch auf der Haut wachsende Pilze hervorgerufen wird. Im Folgenden soll ein Überblick über die Ursachen und Behandlungsmethoden für Hautpilz geschaffen werden.



Hautpilz ist eine Infektionskrankheit, die Erreger der Krankheit werden also von Mensch zu Mensch übertragen. Das kann sowohl über direkten Körperkontakt als auch indirekt durch das Berühren infizierter Gegenstände geschehen. Unter Letzteres fallen zum Beispiel erregerhaltige Hautschuppen in Kleidung oder auf Fußböden.

Auch von Tieren auf Menschen kann Hautpilz in manchen Fällen übertragen werden. In Mitteleuropa ist dies allerdings ein sehr seltener Fall. Eine weitere Möglichkeit ist eine Übertragung innerhalb des eigenen Körpers – wenn eine Person also an einer bestimmten Stelle bereits an Hautpilz leidet und den Pilz auf eine andere Körperregion überträgt.

Die Einteilung von Hautpilzen geschieht in der Dermatologie gebräuchlicherweise nach dem sogenannten DHS-System. Bei diesem System werden die Hautpilze nach der Form ihres Erregers unterschieden.



Ein Hautpilz zeigt sich als sich schuppende und gerötete Hautstelle, die einen starken Juckreiz mit sich bringt. Auch ein Abbrechen der Haare an betroffenen Hautstellen ist gewöhnlich festzustellen.

An dieser Hautstelle kommt es zu Entzündungen und Eiteransammlungen, die später Krusten bilden. Die Symptome sind alles in allem also recht einfach zu bemerken. Dermatologisch wird ein Hautpilz mittels mikroskopischer Untersuchung oder der sogenannten Wood-Licht-Methode diagnostiziert. Bei letzterer Methode wird die potentiell infizierte Hautstelle mit UV-Licht bestrahlt und die Farbe indiziert, ob ein Hautpilz vorliegt.



Wird ein Hautpilz nicht behandelt, so löst er sich nicht ohne Zutun in Wohlgefallen auf, sondern breitet sich in den meisten Fällen aus und sorgt für die Ansteckung weiterer Personen. Eine Hautpilzerkrankung sollte daher in jedem Fall in medizinische Behandlung gebracht werden-

Wie diese Behandlung letztlich ausfällt, ist eine Frage von Ausbreitung und Art des Pilzes. Wenn die Hautpilzerkrankung früh erkannt wird und eher oberflächlich ausfällt, so reicht oftmals die medikamentöse Behandlung in Form einer bei einer Apotheke erhältlichen Creme oder Flüssiglösung.

Eine Behandlung von tieferliegenden Hautpilzen ist dahingegen recht langwierig. Hierfür wird meist ein Medikament für das direkte Auftragen und ein weiteres für die langfristige orale Einnahme verabreicht. Dieses sorgt dafür, dass die Krankheitserreger von innen heraus bekämpft werden. Je nach Schweregrad kann diese Behandlung mehrere Monate dauern, ist aber in den allermeisten Fällen mit Heilungserfolg gesegnet. Nur in ganz seltenen Fällen kann ein Haarverlust an der betroffenen Stelle die Folge sein.



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