reife Haut

Reife Haut

Mit zunehmendem Alter nimmt auch die Verletzlichkeit unserer Haut zu. Die Haut wird schlaffer und dünner, die Hautschichten „knautschen“ zusammen, die Talgdrüsen reduzieren ihre Produktivität und die Haut trocknet langsam aus. Wie reife Haut gepflegt und jung gehalten werden kann, das erfahren Sie im folgenden Abschnitt.

Ab einem Alter von 50 Jahren lassen sich bei den meisten Menschen Alterserscheinungen in der Haut feststellen. Leider lässt sich diese Entwicklung nicht wirklich stoppen – aber in weiten Teilen eingrenzen und abbremsen.



Erste Priorität bei der Pflege reifer Haut hat der Schutz ihrer äußeren Hülle. Neben dem Rauchen schadet dieser Hülle vor allem die UV-Strahlung des Sonnenlichts. In jedem Alter sollten daher Sonnencreme und Lichtschutz eine Selbstverständlichkeit sein – allein schon, um einen möglichen Hauttumor zu vermeiden: Jedes Jahr erkranken allein in Deutschland etwa 170.000 Menschen am sogenannten „weißen Hautkrebs“, der hauptsächlich ältere Menschen betrifft. Eine Hautkrebs-Früherkennung ist empfehlenswert – gegen Hauttumore gibt es eine Vielzahl von Behandlungsmethoden.

Ist der Schutz der reifen Haut vor UV-Strahlung gewährleistet, ist es an der Zeit, ihr die Bestandteile zurückzuführen, die sie über die Jahre verloren hat. Vor allem handelt es sich dabei um Fett – ein Mangel, der schon durch die angemessene Pflege weitreichend eingedämmt werden kann, zum Beispiel durch maßvolles und nicht zu heißes Duschen beispielsweise auch mit rückfettenden Duschölen.

Als Faustregel lässt sich festhalten: Je älter die Haut ist, desto fettreicher sollten die Pflegeprodukte sein. Gute Pflege ist wichtig: Passende Pflegeprodukte mindern auch die Anfälligkeit der Haut für Juckreiz, ein Problem, das gerade nachts wirklich störend und schmerzhaft sein kann.

Was viele unterschätzen: Juckreiz kann psychische Nachwirkungen mit sich ziehen – gerade Patienten, die schon seit Jahren unter Juckreiz leiden, betrifft dies besonders. Was sich bei der reifen Haut gegen Juckreiz tun lässt?

  • Fettcremes verwenden statt dem Drang zum Kratzen nachzugehen – idealerweise benutzen Sie eine Creme mit juckreizlindernden Zusätzen.
  • Entspannung durch Musik, autogenes Training oder Muskelentspannung lindert den Juckreiz auf natürliche Weise.
  • Eine kalte Dusche zu nehmen, hat ähnliche Auswirkungen.
  • Den eigenen Körper überlisten: statt der Haut zum Beispiel das Sofa oder ein Kissen kratzen, die Nägel kürzen und damit „entschärfen“ oder sich in Gesellschaft begeben. Wer in Gesellschaft ist, konzentriert sich weniger auf den Juckreiz.

Für die Pflege der reifen Haut gibt es viele verschiedene Methoden – und auch innerhalb dieses Hauttyps finden sich noch viele Unterschiede. Daher ist eine individuelle Pflege je nach Feuchtigkeits- und Fettgrad der Haut sowie mit Rücksicht auf ihre Anfälligkeiten oder Reizbarkeit besonders empfehlenswert.



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